Alle reden vom Onboarding, kaum jemand vom Offboarding

Zugegeben: Das An-Bord-kommen hat ein viel besseres Image als das Von-Bord-gehen. Schließlich geht ein wackerer Kapitän mit seinem Schiff unter, während die Ratten das sinkende Wassergefährt schon lange verlassen haben. Hier soll es aber nicht um Ratten gehen, sondern um Mitarbeiter mit ausgesprochen großen Verdiensten und Know-how. Die Babyboomer, die mit altpreußischem Arbeitsethos die Karre über Jahrzehnte am Laufen hielten, melden sich demnächst in die – hoffentlich einigermaßen angemessene – Rente ab. Es besteht die Gefahr, dass mit ihnen wertvolles Wissen verlorengeht. Schließlich ist gerade in Handwerksbetrieben nicht alles in Arbeitssystemdokumentationen hinterlegt. Wir sind uns ziemlich sicher, dass Sie sich für Ihre Bäckerei inzwischen ein sehr gutes Onboarding-Prozedere ausgedacht haben. Gilt das im gleichen Maße auch für das Offboarding? Gibt es also mehr als die warmen Worte und das nette Geschenk zum Abschied? Stichworte wären Wissenssicherung und – mindestens im gleichen Maße wie beim Onboarding – Wertschätzung. Das gilt übrigens auch unter dem Aspekt der erfolgreichen Nachwuchsgewinnung: Die jungen Mitarbeiter werden genau registrieren, wie in der Bäckerei mit den alten Kollegen umgegangen wird.
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 25.03.2025
Kontaktiere uns
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
+49 (0)541 58 05 44-30
©2026 INGER Verlagsgesellschaft mbH