Kriselndes Deutschlandgeschäft bei Aryzta

Symbolfoto. Foto: Amine Kübranur Çakıroğlu / Pexels 2025
Der Backwarenkonzern Aryzta – nach eignenen Angaben „Deutschlands Marktführer für Tiefkühlbackwaren“ – kämpft mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang. Das wurde laut Medienberichten bei der Präsentation der Zahlen für das erste Halbjahr 2026 mitgeteilt. Das weltweit aktive Unternehmen mit Sitz in Schlieren (Schweiz) stellt TK-Backwaren für Gastronomie, Handel und den Außer-Haus-Markt her. Der organische Umsatz (bereinigt um Währungseffekte und Zu- und Verkäufe) ging den Angaben zufolge im genannten Zeitraum insgesamt um 2,7 Prozent auf 1.064 Milliarden Euro zurück, im wichtigen europäischen Markt jedoch um 3,4 Prozent. Besonders schlecht entwickelt habe sich das Geschäft in Deutschland, wo gut ein Viertel des Konzernumsatzes erwirtschaftet wird. Dazu sagte Verwaltungsratspräsident und Interims-CEO Urs Jordi dem Portal Finanz und Wirtschaft: „Wir prüfen alle Optionen. Deutschland steht im Fokus, weil Konsumentenstimmung und Konsumausblick derzeit schwach sind. Ein vollständiger Ausstieg wäre allerdings eine Extremvariante und ist auch eher unwahrscheinlich.“ Aryzta produziert in Deutschland in Eisleben, Gerolzhofen und Nordhausen. Vertrieben wird unter anderem über die Marken Hiestand, Oh my sweetness und Coup de pates.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 13.08.2026
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