Bäcker Becker schließt zwei seiner sieben Fachgeschäfte
Wiebke Krüger hat die Bäckerei im Jahr 2018 von ihrem Vater, dem ehemaligen Bäckerpräsidenten Peter Becker, übernommen. Nun optimiert sie das Filialportfolio. Foto: Back Journal 2011
Der Bäcker Becker aus Hamburg-Harburg zieht die Konsequenzen aus der Veränderung der Qualität von Standorten und schließt zwei seiner sieben Fachgeschäfte. Interessant ist der Schritt auch, weil zumindest eine Schließung zum Teil auf behördlichen Kundenvermeidungsstrategien zurückgeht. Für das Geschäft in der Lüneburger Straße ist nach Angaben des Unternehmens die Miete in nicht mehr tragbare Höhen geklettert. „Außerdem hat der Wandel in der Fußgängerzone dazu geführt, dass der Standort für uns nicht mehr attraktiv genug ist“, wird Inhaberin Wiebke Krüger zitiert. Sie ist die Tochter von Peter Becker, dem ehemaligen Bäckerpräsidenten, von dem sie 2018 die Geschäftsführung übernommen hat. Auch die Veränderungen am Standort Bremer Straße haben sich nach Angaben Krügers negativ verändert. Hinzu komme, dass Poller vor dem Geschäft verhindern würden, dass Autofahrer kurzzeitig ihr Fahrzeug abstellen könnten, um bei ihr einzukaufen. Zunächst werden die Mitarbeiter der beiden Fachgeschäfte auf die anderen verteilt. Man macht sich aber bereits Gedanken über die Eröffnung einer neuen Filiale an einem anderen, attraktiven Standort.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am
13.06.2022