Bürokratie: Zentralverband kritisiert fehlende Entlastung

Das Bürokratieentlastungspaket weist Lücken auf. Im Nachteil: die Bäcker. Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks 2024
Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat eine Nachbesserung des Bürokratieentlastungspakets IV gefordert. Wie das Organ mitteilt, seien die Veränderungen durch das beschlossene Gesetz nicht weitreichend genug. Trotz breiter Kritik aus Wirtschaft und Opposition ändere sich wenig. „Es wird erneut die Chance vergeben, den Bürokratieabbau mit voller Kraft voranzubringen. Es ist bedauerlich und verantwortungslos, dass das vom Bundeskabinett geänderte Bürokratieentlastungsgesetz IV nicht viele weitere, wesentliche Erleichterungen für Handwerksbetriebe enthält“, so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands, Dr. Friedemann Berg. Zwar habe man in manchen Bereichen Fortschritte erzielt, beispielsweise bei der digitalen Allergenkennzeichnung sowie der Beschleunigung des Planungs- und Genehmigungsverfahrens, insgesamt sei der bürokratische Aufwand für kleine und mittelständische Unternehmen in den vergangenen Jahren jedoch auf ein nicht mehr zu bewältigendes Maß angestiegen, heißt es weiter. Benötigt würden vor allem Maßnahmen, die im betrieblichen Alltag zu Entlastungen führen und den bürokratischen Aufwand reduzierten, drängt der Zentralverbrand.
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Autor
Philipp Lagoda
Veröffentlicht am 02.07.2024
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