Corona: Vapiano ist zahlungsunfähig

Aus die Maus: Vapiano meldete Insolvenz beim Amtgericht Köln an. Foto: Vapiano 2019
Die seit langer Zeit angeschlagene Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig. Das teilt das Unternehmen laut Angaben des Handelsblattes am Freitag mit. Grund dafür soll auch die voranschreitende Corona-Krise sein. Seit Donnerstag sind in Deutschland alle 55 Restaurants des Unternehmens auf unbestimmte Zeit geschlossen. Da auch fast alle der weltweit mehr als 230 Outlets geschlossen seien, käme kaum Umsatz herein, heißt es weiter. Deshalb wolle Vapiano so schnell wie möglich staatliche Hilfen in Anspruch nehmen. Konzern-Chefin Vanessa Hall sagte: „Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat Anfang der Woche versprochen, dass kein Arbeitsplatz aufgrund von Covid-19 verloren gehen soll.“ Vapiano begrüße diese entschlossene Haltung. „Aber wenn wir nicht bald eine unbürokratische und schnelle Hilfe für die betroffenen Unternehmen sehen, dann wird der Verlust von Arbeitsplätzen kein abstraktes Risiko mehr, sondern unausweichlich Realität sein“, mahnt Hall im Handelsblatt. Vapiano hat nun drei Wochen Zeit, Insolvenz anzumelden. Der Vorstand wolle prüfen, ob die Insolvenz innerhalb dieser Zeit abgewendet werden könne.
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Autor
Janina Schweer
Veröffentlicht am 20.03.2020
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