Deutsche Umwelthilfe nimmt Bäcker ins Visier

Die Betriebe haben überwiegend auf Mehrweg umgestellt, wie von der Politik gefordert. Doch nur weniger als zwei Prozent der Kunden nutzen die Becher. Foto: Alexa / Pixabay 2020
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat angekündigt, gegen Verstöße großer To-go-Anbieter – darunter auch Filialbetriebe des Bäckerhandwerks – rechtliche Schritte einzuleiten. Grund: Nach Ansicht der Umwelthilfe haben die Unternehmen gegen die Pflicht zum Anbieten von Mehrwegverpackungen verstoßen. „Millionenschwere Konzerne und Franchise-Händler der Ketten Starbucks, Edeka, Rewe, Cinemaxx und Backwerk verstoßen teils eklatant gegen die seit Jahresbeginn geltende gesetzliche Mehrwegangebotspflicht“, heißt es von der DUH. Deshalb habe man in den letzten Wochen Testkäufe bei 16 Filialbetrieben durchgeführt und bei zehn Ketten Rechtsverstöße ermittelt. Verstoßen worden sei gegen die Pflicht, Mehrweggeschirr vorzuhalten und die Kunden auch darüber zu informieren. Man habe nun  „juristische Verfahren“ gegen „Unternehmen beziehungsweise Franchise-Händler von Starbucks, Edeka, Rewe, Backwerk, Steinecke, Wiener Feinbäckerei, Yormas, Cineplex, Cinestar und Cinemaxx“ eingeleitet und werde die Behörden zu schärferen Kontrollen anhalten. „Gelbe Karten“ verteilte die Umwelthilfe außerdem noch an Kamps und den Bäcker Bachmeier. Sehen Sie sich das Ergebnis der Tests als Schaubild auf der Website der DUH an!
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 10.02.2023
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