Dr. Kerstin Risse erhält Friedrich-Meuser-Forschungspreis
Ausgezeichnet für ihre Dissertation zum Thema Grenzflächenverhalten von Tensiden und Proteinen: Dr. Kerstin Risse mit der Urkunde, die ihr zuvor der FEI-Vorsitzende Dr. Götz Kröner (r.) überreicht hat; erster Gratulant ist der Namensgeber des Preises Prof. Dr. Dr. Friedrich Meuser (l.). Foto: FEI / Michaela Wohlleber 2026
Im Rahmen der Jahrestagung des „Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V.“ (FEI) ist Dr. Kerstin Risse der Friedrich-Meuser-Forschungspreis 2026 verliehen worden. In ihrer Dissertation „Rethinking the interfacial behaviour of surfactants and their interactions with proteins. A structure, temperature and time-dependent approach“ befasst sich Risse mit dem Zusammenspiel von Tensiden und Proteinen. Ihre Forschungsarbeit leistet einen Beitrag dazu, Emulsionen in Lebensmitteln künftig besser stabilisieren und industrielle Herstellungsprozesse optimieren zu können. Die Dissertation entstand an der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) „Einfluss des molekularen Aufbaus von Emulgatoren, Fettkugelgröße und Temperaturführung im Abkühlschritt auf die Fettkristallinität und Texturstabilität von Produkten aus emulgierten Triglyceriden“. Der Friedrich-Meuser-Forschungspreis ist mit 2.500 Euro dotiert. Benannt wurde die Ehrung nach Prof. Dr. Dr. Friedrich Meuser, dem langjährigen Leiter des Wissenschaftlichen Beirats des FEI.
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Autor
Laura Wittland
Veröffentlicht am
14.09.2026