Ein Beratungsangebot, das Sie nicht ablehnen können

Bundeskanzleramt Willy-Brandt-Straße 1 Berlin zu Händen Herrn Bundeskanzler Olaf Scholz Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Scharnhorststraße 34-37 Berlin zu Händen Herrn Bundesminister Robert Habeck Sehr geehrter Herr Scholz, sehr geehrter Herr Habeck, aus gut informierten Kreisen habe ich vernommen, dass Sie Ihre Dienstzeit gerne mit einem Doppelwumms-Konjunkturprogramm beschließen möchten. Gerüchteweise war von einem ungezielten Subventions-Großflächen-Raketenwerfer (10 Prozent auf jede Investition) die Rede, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Psst, unter uns und absolut exklusiv: Ich könnte Ihnen da gegen ein kleines Honorar – sagen wir 20 Prozent der veranschlagten Subventionen? Zwinkersmiley – ein absolut sicheres Alternativprogramm anbieten. Einzige Komponente wäre, arbeitsfähige Bürgergeldempfänger mit einem sanften Schubser zurück in Lohn und Brot zu bringen. Mit neuen Mitarbeitern würden die Handwerksbäcker – großes Indianerehrenwort an dieser Stelle – ihre Backstuben erweitern, Maschinen kaufen, Läden eröffnen, die Öffnungszeiten verlängern. Huch, jetzt habe ich aber schon fast zu viel des genialen Geheimplans verraten. Ich hoffe, Sie können, wo der nervende Lindner weg ist, noch ein kleines Beraterhonorar locker machen. Gern getarnt als Klimaschutzbeitrag oder so. Danach wäre ich ja reich und könnte mir klimaschädliche Dienstreisen schenken. Erwartungsvoll Ihr Dirk Waclawek  
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Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 11.11.2024
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