Energiespeicher beim Bäcker
Was es bedeutet, wenn ein Bäcker einen Batteriespeicher im Betrieb integriert, stellten Hubert Ritzerfeld vom Speicherexperten Wattkraft und Simon Steffgen vom Bundesverband Energiespeichersysteme (BVES) vor. Markus Theißen vom Bäckerinnungsverband West brachte die Perspektive der Handwerksbäcker ein. Im Bäcker-Trend-Forum führten sie am Montag aus, wie die Bäckerei Krause in Dresden einen Speicher mit 215 Kilowattstunden Kapazität in den betrieblichen Energiefluss eingegliedert hat. „Die Bäckerei Krause hatte bereits eine Photovoltaikanlage mit 135 Kilowatt-Peak auf dem Dach, die nun in den eigenen Speicher einspeist“, so Ritzerfeld. Mit dieser Energie kann die Bäckerei Krause jetzt zum Beispiel die eigenen Lastspitzen kappen, was vor allem die Netzentgelte senkt und so die Stromkosten spürbar vermindert. Zur konkreten Speicherintegration verriet Ritzerfeld: „Zunächst benötigen wir einen Lastgang vom Bäcker, damit wir sehen, wann wie viel Strom gebraucht wird.“ Auf Grundlage dieser Daten analysiert Wattkraft, welcher Speicher im jeweiligen Fall sinnvoll ist und welche Aufgaben er erledigen kann.