Festakt zum Tag des Deutschen Brotes

Bäcker, Branchenbegleiter und Bundespolitiker auf einer Bühne beim Festakt zum Tag des Deutschen Brotes. Foto: BW / Lukas Orfert 2024
Das Tipi am Kanzleramt ist nur einen Katzensprung entfernt vom Epizentrum der Bundespolitik in Berlin. Wohl auch wegen dieser Nähe wählte der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks das Zelt erneut für seinen Festakt zum Tag des Deutschen Brotes. Und der Plan ging auf: Am 14. Mai trafen sich dort nicht nur Bäcker und Branchenpersönlichkeiten, sondern auch hochrangige Politiker, hauptsächlich in Gestalt der Brotbotschafter a.D. Ein zentrales Ziel dieser Veranstaltung konnte damit durchaus gewinnbringend verfolgt werden: die Belange des Bäckereihandwerks auf die große Bühne zu bringen. Zur amtierenden Brotbotschafterin wurde die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dorothee Bär ernannt. In Ihrer Antrittsrede sprach sie viele Herausforderungen für das Bäckerhandwerk an. Ernüchternd stellte sie allerdings auch fest: Der Kampf gegen die Bürokratie ähnelt aktuell dem gegen eine Hydra, schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen drei neue. Versprechen, dass sich das ändert, könne sie nicht. Zu ähnlichen Themen referierten auch der Schirmherr der Veranstaltung Cem Özdemir, Grüner Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Lars Klingbeil, SPD-Parteivorsitzender oder Zentralverbandspräsident Roland Ermer. Mehr zur Veranstaltung in Berlin und ein Interview aus dem Bundestags-Büro der neuen Brotbotschafterin lesen Sie in der kommenden Ausgabe des DBZ Magazin.
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Autor
Lukas Orfert
Veröffentlicht am 21.05.2024
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