Französischer Bäcker geht für seinen Auszubildenden in Hungerstreik

Ein Bäcker aus Besançon, Frankreich, ist Anfang Januar aufgrund der geplanten Abschiebung seines Auszubildenden in den Hungerstreik getreten. Foto: Engin_Akyurt / Pixabay.com
Wie die Bild berichtet ist ein Bäcker aus Besançon, Frankreich, Anfang Januar aufgrund der geplanten Abschiebung seines Auszubildenden in den Hungerstreik getreten. Der 50-jährige Stéphane Ravacley will damit die Abschiebung seines Schützlings verhindern. Laye Fodé Traoré kam 2019 als unbegleiteter Flüchtling aus Guinea nach Frankreich und begann im August desselben Jahres mit der Ausbildung in der Bäckerei. Seit kurzem ist er volljährig und muss nach Behördenangaben in seine westafrikanische Heimat zurückkehren. Ravacleys Arzt riet dem Bäcker vor der Protestaktion ab, da er nicht in der gesundheitlichen Verfassung dafür sei, doch diese Warnung ignorierte er: „Ich werde nicht aufhören, bis ich etwas erreicht habe.“ Mittlerweile hat sein Lehrling Berufung beim Verwaltungsgericht eingelegt, um gegen den Abschiebebescheid vorzugehen. Das Ganze schlägt so weite Kreise, dass sich auch die Bürgermeisterin von Besançon, Anne Vignot, nun einschaltete. Sie kann die Abschiebung des Flüchtlings nicht nachvollziehen.
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Autor
Fabian Konschu
Veröffentlicht am 12.01.2021
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