Großbäcker fordern Priorisierung bei Engergieversorgung

Armin Juncker, Hauptgeschäftsführer des Verbandes deutscher Großbäckereien. Foto: BW / Dirk Waclawek 2021
Beim Verband deutscher Großbäckereien glaubt man anscheinend der Bundesregierung nicht mehr. Ungeachtet der Beruhigungsformeln (Wirtschaftsminister Robert Habeck: „Die Energieversorgung in Deutschland ist gesichert“) hat die Interessenvertretung der Lieferbäckereien und Großfilialisten jetzt vor Versorgungsengpässen bei Brot und Backwaren gewarnt. In einem Schreiben an die für Energiefragen zuständigen Ministerien der Bundesländer fordert der Verband eine grundsätzliche Priorisierung der Backbetriebe. Ohne eine uneingeschränkte Versorgung der Großbäckereien mit Energie, insbesondere mit Gas und Elektrizität und einer Sicherstellung der Lieferfähigkeit, sei eine Aufrechterhaltung der Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel Brot in der Bundesrepublik Deutschland schlichtweg nicht sichergestellt. „Ein Ausweichen auf andere Energieträger“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Armin Juncker, „ist aus technischen Gründen ausgeschlossen, zumindest kurz- und mittelfristig.“ Aus diesem Grund bitte der Verband bereits jetzt vorsorglich für den Fall der Energieknappheit darum, die möglichst uneingeschränkte Energieversorgung der deutschen Bäckereien sicherzustellen. Nur so könne die Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel Brot sichergestellt werden.
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 14.03.2022
Kontaktiere uns
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
+49 (0)541 58 05 44-30
©2026 INGER Verlagsgesellschaft mbH