Grüne wollen Tomaten- und Erdbeeranbau in Niedersachsen verbieten

Foto: pixabay.com / Katja_Kolumna 2023
In der aktuelle Dürre- und Hitzeperiode werden in der Politik die Diskussionen ums Wassermanagement wieder lauter. Weil regional angebaute Erdbeeren und Tomaten einen zu hohen Wasserverbrauch aufweisen, soll Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) in Erwägung ziehen, den regionalen Anbau zu verbieten. Er habe dazu auch vorgeschlagen, Maßnahmen in der Fläche wie Rückhaltebecken oder auch Ferntransportleitungen aus sehr wasserreichen Landesteilen zu fördern. Grundsätzlich begrüßten die niedersächsischen Landwirte die Debatte über ein zukunftsfähiges Wassermengen-Management. Laut Topagrar online übte Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolkes Niedersachsen, jedoch auch deutliche Kritik an Meyers Tomaten-Vorstoß: „Damit löst man kein Problem, sondern steigert nur den ohnehin schon sehr hohen Import an Gemüse und Früchten, die häufig mit deutlich größeren Umweltauswirkungen im Ausland angebaut werden.“
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Autor
Jessica Escher
Veröffentlicht am 01.08.2023
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