Keksverkauf im Advent: Kritik an Hobbybäckern

Foto: RitaE / Pixabay 2020
Die niederösterreichische Landesinnungsmeister Christian Heiss hat gegenüber dem ORF seinen Unmut über Hobbybäcker geäußert, die im Advent Kekse über das Internet zum Verkauf anbieten. Es würden zum Teil größere als haushaltsübliche Mengen angeboten und zu einem deutlich niedrigeren Preis verkauft. „Die bieten 200 bis 300 Kilo an, um jeweils 30 Euro pro Kilo“, sagte er. Ein professioneller Bäcker müsse um die 50 Euro pro Kilo verlangen. „Wenn das zehn bis 15 Hobbybäcker in der Umgebung anbieten, spürt man das schon.“ Nach ORF-Informationen ist es zulässig, dass Privatleute kleinere Mengen Backwaren verkaufen, sofern sie für die Produktion keine Spezialgeräte anschaffen. Ansonsten könne die Tätigkeit als gewerblich eingestuft werden. Die Produzenten müssten sich dann zum Beispiel an alle Vorschriften zur Deklaration halten. Heiss erläuterte: „In solchen Keksen sind sehr viele Produkte drinnen: Teige, Glasuren, Marmeladen. Man muss alle Inhaltstoffe auf dem Etikett angeben, da sitzt man Stunden dafür.“
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 02.12.2024
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