Klauende Mitarbeiter mitschuldig an Insolvenz?

Symbolbild. Foto: Kampus Production / Pexels 2021
In Eisenstadt (Burgenland) stehen ein Mann und sechs Frauen vor Gericht, weil ihnen vorgeworfen wird, ihren Arbeitgeber, einen Bäcker, in die Insolvenz getrieben zu haben. Die Angeklagten waren im Service eingesetzt und sollen ihren Arbeitgeber 2024 und 2025 jeweils um zwischen 7.000 und 24.000 Euro, insgesamt um über 100.000 Euro betrogen haben. In der Folge musste das Unternehmen zwei Fachgeschäfte schließen und beschränkt sich seitdem nur noch auf den Betrieb eines einzigen. Zusätzlich hatte die Bäckerei Schulden in Höhe von 200.000 Euro angehäuft. Lediglich eine der Angeklagten ist geständig. Wie die Kronen-Zeitung berichtet, hat sie „ausgepackt“ und gesagt: „Fünf bis zehn Prozent des täglichen Umsatzes verbuchen wir nicht. Das ist für uns das Benzingeld. (…) Ich weiß, dass das alle gemacht haben. Das war ganz normal.“ Die anderen Angeklagten leugnen.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 23.04.2026
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