Märkisches Landbrot ist fortan eine Stiftung

Feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde (V.l.n.r.): Dr. Dirk Behrendt (Justizsenator), Renate Künast (MdB), Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot), Sabine Jansen (Märkisches Landbrot), Stefan Palme (Gut Wilmersdorf), Christoph Deinert, Katja Noll (beide Märkisches Landbrot). Franz Michael Rohm 2021
Künftig kann die Bäckerei Märkisches Landbrot aus Berlin weder verkauft, noch vererbt werden und Gewinne werden nicht privatisiert. Es ist nämlich in die Rechtsform einer Stiftung überführt worden. Fortan lenkt ein Stiftungsrat mit Mitarbeitern die Geschicke des Unternehmens, welches heute rund 330 Verkaufsstellen beliefert. Am 18. September 2021 wurde dem Rat die Urkunde zur Stiftungsgründung von der ehemaligen Bundes-Landwirtschaftsministerin Renate Künast überreicht. Der Geschäftsführer und bisherige Alleingesellschafter Joachim Weckmann hat seine Geschäftsanteile der Stiftung übertragen. Er selbst geht in den Vorstand und bleibt zunächst einer der beiden Geschäftsführer, um die Übergabe an die nächste Generation zu begleiten. Stiftungszweck sei unter anderem die Förderung der Bildung, des Umwelt- und Klimaschutzes, des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der Heimatpflege. Mindestens ein Drittel des Unter­nehmens­gewinnes dient dem Stiftungszweck – der Rest verbleibt im Unternehmen.
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Autor
Fabian Konschu
Veröffentlicht am 21.09.2021
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