Backhaus Mahl kritisiert Entlastungsprämie

Yvonne Mahl-Sprenzinger (r.) und Martin Mahl in einem Video, das sie auf ihrem Instagram-Profil gepostet haben. Screenshot: Instagram 2026
Yvonne Mahl-Sprenzinger und Martin Mahl, die beiden Geschäftsführer des Backhauses Mahl (750 Mitarbeiter, gut 50 Fachgeschäfte) aus Stetten (Baden-Württemberg), haben in einem Video Kritik an der Bundesregierung geübt und dafür immensen Zuspruch aus ihrer Community erhalten. Das Video, das sie auf Facebook und Instagram veröffentlichten, geht viral. Ausgangspunkt ihrer Kritik ist der Beschluss des Bundestages, es Unternehmen zu ermöglichen, ihren Mitarbeitern eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von bis zu 1.000 Euro auszuzahlen. Die beiden Geschwister halten Bundeskanzler Friedrich Merz entgegen: „Auch eine steuerfreie Prämie fällt nicht vom Himmel, sie muss erwirtschaftet werden – und das ist in der aktuellen Situation für viele Unternehmen nicht möglich. Am Ende entstehen Erwartungen, die wir erklären, einordnen und enttäuschen müssen.“ Deshalb schreiben sie ihm ins Stammbuch: „Was es braucht, sind keine neuen Erwartungen – sondern echte Entlastung, klare Entscheidungen und Verlässlichkeit.“ Sehen Sie sich das Video auf Facebook oder auf Instagram an.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 27.04.2026
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