Mühlenverband warnt vor Lieferengpässen

Der Geschäftsführer des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft e.V. VGMS Peter Haarbeck. Foto: VGMS 2021
Angesichts der weltweit gestörten Lieferketten hat der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGSM nicht nur vor einem Anstieg der Getreidepreise, sondern auch vor Versorgungsschwierigkeiten gewarnt. Nach Angaben des Verbandes ist der Export für deutsche Produzenten zurzeit angesichts des hohen Weltmarktpreises sehr attraktiv. Das Volumen der Drittlandexporte von Weichweizen habe sich zum Beispiel gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Eine unterdurchschnittliche Ernte mit extrem heterogenen Qualitäten in Deutschland, vor allem aber schlechte Ernten in wichtigen Anbauregionen in der Welt, hätten zu extrem turbulenten Getreidemärkten geführt. Auch würden sich die gestiegenen Transportkosten auf den Preis niederschlagen, wie VGMS-Geschäftsführer Peter Haarbeck betonte. „Wir sehen massive Versorgungsengpässe“, sagte er, „die Situation ist in der gesamten Logistik überaus heikel.“
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 02.11.2021
Kontaktiere uns
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
+49 (0)541 58 05 44-30
©2026 INGER Verlagsgesellschaft mbH