Nachhaltigkeitspreis für Bäckerei Maurer

Bäckermeister und Geschäftsführer Tobias Maurer auf einem der Felder mit Maurerkorn mit einem Älbler Brot, gebacken aus 100 Prozent des preisgekrönten Korns. Foto: Peter Oppenländer 2026
Mit dem regional angebauten Maurerkorn hat die Bäckerei Maurer aus Winnenden beim Nachhaltigkeitspreis Rems-Murr den ersten Platz erzielt. Schon seit 2004 lässt der 1931 gegründete Marktkiekerpreisträger sein eigenes Getreide auf Feldern im Umkreis von zehn Kilometern um die Backstube anbauen. In enger Zusammenarbeit mit drei Bauern wird dabei auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet. Laborgutachten, die die Einhaltung dieses Versprechens nachweisen, veröffentlicht das Unternehmen auf seiner Website und macht auch die Anbauflächen transparent. Vermahlen werden der Roggen, Dinkel und Weizen in der Region. Der Nachhaltigkeitspreis zielt auf Betriebe, die nachhaltiges Wirtschaften vorleben. Bewertet werden Ökologie, soziales Engagement sowie wirtschaftlicher Erfolg. Die Bäckerei Maurer setzte sich gegen rund zwanzig Mitbewerber durch. Das Preisgeld von 6.000 Euro investiert das Unternehmen unter anderem in eine Aktion für Grundschulkinder aus der Region. Bei einem Besuch in der Backstube sollen diese sehen, wie ehrliche Lebensmittel entstehen und was echtes Handwerk ausmacht.  Maurer beschäftigt rund 530 Mitarbeiter und führt 45 Filialen in einem Umkreis von rund 20 Kilometern. Maximilian Maurer, Sohn von Tobias Maurer, will den Betrieb zukünftig in vierter Generation fortführen.
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Autor
Nuria Demessier
Veröffentlicht am 10.08.2026
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