Newsletter 18/2023
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Aktuelle Nachrichten stehen übrigens täglich auf unserer Homepage.
- Umfrage in Niedersachsen und Bremen ergibt: Mehrwegbecherpflicht erfolglos
- Bäckerei Barnstorff in finanzieller Schieflage
- Erstes Brotkönigspaar für Westfalen-Lippe und Rheinland
- Verbandstag in Bayern: Söder verspricht kostenlose Meisterausbildung
- Edeka wächst vor allem mit Backwaren
- Martin Braun-Gruppe lädt zur Hausmesse ein
- Tipp der Woche: Kampf den Überstunden
Die Mitglieder des Innungsverbandes Niedersachsen/Bremen trafen sich am 24. April in Cuxhaven zur Landestagung. Im Fokus stand der Kampf des Bäckerhandwerks gegen Herausforderungen wie Energiekrise, Bürokratie und Personalmangel. Insgesamt sei die Zahl der produzierenden Betriebe in Niedersachsen/Bremen von 862 auf 821 Bäckereien im vergangenen Jahr zurückgegangen. 25 Neugründungen waren zu verzeichnen. „Der Dreiklang aus steigenden Energie-, Rohstoff- und Personalkosten hat uns zu Preiserhöhungen von durchschnittlich zehn Prozent gezwungen. Bei über der Hälfte der Betriebe hat sich trotzdem die wirtschaftliche Situation erheblich verschlechtert“, so Landesinnungsmeister Dietmar Baalk. Der aktuellen Verbandsumfrage unter 600 norddeutschen Betrieben zufolge sind die Energiekosten noch gar nicht final bei den Betrieben angekommen. Außerdem zeige die Mehrwegbecherpflicht keine Erfolge beim Kunden. Laut Umfrage nutzen weniger als zwei Prozent der Kunden die Becher: „Statt Einwegbecher völlig zu verbieten, vergattert sie die Wirtschaft unter dem Mäntelchen von Umwelt- oder Verbraucherschutz zu hohen Investitionen, die dann völlig ins Leere laufen“, so Babette Lichtenstein van Lengerich, Landesbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. „Wenn man hier wirklich messbare Erfolge will, muss der Einwegbecher vom Markt verschwinden. Anders geht es nicht, das zeigen unsere Ergebnisse leider eindeutig.“
Die Bäckerei Barnstorff mit Sitz im niedersächsischen Grasberg (Landkreis Osterholz) hat Ende April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Darüber informiert die BBORS Kreuznacht Anwaltskanzlei in einer Pressemitteilung. Sie unterstützt den Geschäftsführer Gerd Buttgereit bei dem Sanierungsprozess. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Verden den Rechtsanwalt Dr. Malte Köster aus der Kanzlei Willmerköster. Als Grund für die Insolvenz nennt Buttgereit in der Mitteilung die Auswirkungen der Corona-Pandemie: „Auch wenn die Corona-Pandemie überwunden ist, sind die wirtschaftlichen Folgen erst jetzt in ihrer Tragweite spürbar geworden. Zudem haben die rasant gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise das Unternehmensergebnis nachhaltig belastet.“ Die Bäckerei Barnstorff blickt auf eine 75-jährige Tradition zurück, beschäftigt rund 150 Mitarbeiter in 20 Filialen in Bremen und im Bremer Umland. Der Verkauf werde uneingeschränkt fortgeführt.
3. Erstes Brotkönigspaar für Westfalen-Lippe und Rheinland
„In einem herausfordernden Marktumfeld gelang es dem Edeka-Verbund im Jahr 2022, seinen Umsatz um 5,6 Prozent zu steigern”, so führt der Lebensmitteleinzelhändler in seinen Geschäftsbericht 2022 ein. Insgesamt erzielte Edeka im Geschäftsjahr 2022 in seinen 11.100 Märkten einen Umsatz von 66,2 Milliarden Euro. Außerdem eröffneten 233 neue Märkte mit 4.000 zusätzlichen Mitarbeitern. Die Sparte Lebensmitteleinzelhandel verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 4,7 Prozent auf 61.605 Millionen Euro (Vorjahr 58.826 Millionen Euro). Darunter fällt auch der Backwaren-Einzelhandel, der von 445 Millionen Euro Umsatz (2021) um 24,4 Prozent auf 553 Millionen Euro anstieg. Der selbstständige Einzelhandel bildet das Kerngeschäftsfeld des Verbunds und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 Erlöse in Höhe von 36.482 Millionen Euro (Vorjahr 34.673 Millionen Euro) und damit ein Plus von 5,2 Prozent.
In vielen Betrieben gehören Überstunden aus Personalmangel inzwischen zum Alltag – gerade für Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter. Die Gefahr, gerade die guten Fachkräfte zu verlieren, steigt dadurch noch einmal.
Was ist zu tun?
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Jeder Bäcker lernt schon in der Ausbildung, dass es gerade bei Weizenteigen auf niedrige Teigtemperaturen ankommt. Nur damit lassen sich gute Gebäckqualitäten erzielen. Eine höhere Teigtemperatur beschleunigt alle Reaktionen, die im Teig ablaufen. Sowohl die biologischen als auch die chemischen. Auf der biologischen Seite ist zwischen mikrobiologischen und enzymatischen Reaktionen zu unterscheiden. Beides, die Hefegärung und die Arbeit der Enzyme, läuft schneller ab. Bei einer beschleunigten Gärung entwickelt sich zwar viel Kohlendioxid, also eine starke Triebkraft, aber es bleibt auch weniger Zeit zur Aromabildung – die Backware wird weniger geschmackvoll.
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Termin: 23. Mai 2023
Veranstalter: LG Hamburg/Schleswig Holstein VDB Jahrestagung Termin: 10. bis 12. Juni 2023 Veranstalter: VDB Deutschland Technikertag Fachschule für Lebensmitteltechnik Termin: 16. Juni 2023 Veranstalter: LG Pfalz-Saar VDB-Kolloquium, Congress Schladming Termin: 19. Juni 2023 bis 20. Juni 2023 Veranstalter: VDB Österreich Betriebsbesichtigung Bäckerei Evertzberg, Remscheid Termin: 4. Juli 2023 Veranstalter: LG Rheinland Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.
Samstag, 10. Juni 2023
- 14:00 Uhr: Präsidiumssitzung
- 15:00 Uhr: Vorstandssitzung
- 16:00 Uhr: Stadtführung „Vom Marienplatz zum Viktualienmarkt“
- 18:00 Uhr: Bayerischer Abend im Hofbräuhaus (Tracht erwünscht) mit bayerischem Buffet
- 09:00 Uhr: Katholischer Gottesdienst in der Frauenkirche Alternative: Aufstieg auf den Alten Peter, den Turm von St. Peter
- ab 11:30 Uhr: Mittagsimbiss im Hofbräuhaus
- 13:00-16:00 Uhr: Mitgliederversammlung
- ab 18:00 Uhr: Besuch des Biergartens „Chinesischer Turm“ im Englischen Garten
- Besichtigung Kunstmühle Blum (max. 30 Personen)
- Besichtigung Josef Bernbacher und Sohn (max. 30 Personen)
- Besichtigung Hofbräuhaus-Brauerei (max. 30 Personen)
Bei allen Besichtigungen ist die Gruppengröße limitiert – wer sich zuerst anmeldet, hat seinen Platz sicher!
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