Newsletter 23/2022
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Inhalt
Allgemeine Nachrichten
- Bäcker Daniel Böhm als „Top Gründer im Handwerk“ ausgezeichnet
- Glutenfreie Bäckerei Brotgefühle ist Sachsens bestes Startup 2022
- Münchner Hofpfisterei und Rewe streiten vor Gericht um den Markennamen Sonne
- Enttäuschte Hoffnung: Ubbos Backhuus ist am Ende
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- Tipp der Woche: Neuen Mitarbeitern den Einstieg erleichtern
Neues aus der Redaktion
- Der Duft nach frischem Brot
Aktuelles von der VDB
- Die VDB lädt zur Geburtstagsfeier
- Weitere Termine der VDB
1. Bäcker Daniel Böhm als „Top Gründer im Handwerk“ ausgezeichnet
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Bäcker Daniel Böhm mit seiner Frau Christina und Mitarbeitern. Foto: Bäckerei Daniel Böhm 2022
Mit seinem Unternehmenskonzept hat der 31-jährige Bäckermeister Daniel Böhm aus Nordheim (Baden-Württemberg) im bundesweiten Wettbewerb zum Top-Gründer im Handwerk 2021/22 den zweiten Platz erreicht. Im Oktober 2018 hatte er die Bäckerei Wittwer in Nordheim übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Christina modernisierte er den seit 1986 bestehenden Betrieb, ohne dabei Stammkunden und langjährige Mitarbeiter zu verlieren. Daniel Böhm entwickelte ein neues Logo und führte die Möglichkeit zur Kartenzahlung ein. Dann errichtete er einen Online-Shop und während des Lockdowns außerdem einen Lieferservice. Er hat ein elektrisches Lieferfahrzeug im Einsatz, verpackt das Brot in Stoffbeutel und ermöglicht über eine App die Abholung übrig gebliebener Backwaren am Abend. Seit der Gründung ist die Zahl die Mitarbeiter von fünf auf 35 angewachsen, darunter sieben Azubis. Der Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, Ulrich Bopp, zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung, die im Dortmunder Signal-Iduna-Park überreicht wurde. Sie sei auch deshalb besonders, weil Böhm zeige, wie erfolgreich die Übernahme eines bestehenden Unternehmens sein kann. „Wir hoffen, dass viele diesem Beispiel folgen. Denn Nachfolger oder Übernehmer werden in vielen Betrieben gesucht“, betonte er. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wollen Daniel und Christina Böhm unter anderem in eine neue Drive-In-Bäckerei investieren. „Viele Handwerker holen sich morgens ihre Brötchen und den Kaffee im Supermarkt, weil sie vor der Bäckerei mit ihren Transportern schlecht parken können“, erklärte Daniel Böhm. Mit dem Drive-In könnten sie ihr Frühstück künftig auch bequem ohne auszusteigen beim Handwerksbäcker besorgen. Der Wettbewerb wurde kuratiert vom Handwerk Magazin, der Signal Iduna Gruppe sowie der Adolf Würth GmbH und zum 17. Mal ausgerichtet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und ist mit insgesamt 17.000 Euro dotiert.
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2. Glutenfreie Bäckerei Brotgefühle ist Sachsens bestes Startup 2022
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Die Inhaberin der Bäckerei Brotgefühle, Martina Fassbender, bei der Veranstaltung "Sachsens Unternehmer des Jahres" 2022. Sie erhielt den Startup-Preis. Foto: Michael Schmidt (michael@schmidt.fm) 2022
Martina Faßbender hat mit ihrer Bäckerei Brotgefühle beim Wettbewerb „Sachsens Unternehmer des Jahres“ den Startup-Preis erhalten. Als sie 2018 mit ihrem Mann von Düsseldorf nach Leipzig zog, entwickelte sie wegen ihrer Zöliakie das Konzept einer gluten- und weizenfreien Bio-Bäckerei, mit dem sie schnell einen festen Kundenstamm erschloss. Von ihrem Alter – sie ist über 60 – ließ sie sich nicht abschrecken; sie ist der Überzeugung, dass in diesem Marktsegment der Bedarf noch deutlich höher ist. „Genau genommen vertragen es zwischen 20 und 30 Prozent der Menschen in Deutschland nicht“, sagte sie der Sächsischen Zeitung. An dem Wettbewerb hatten 40 Unternehmen teilgenommen. Eine Jury wählte aus verschiedenen Bereichen fünf Finalisten, aus denen in einem Online-Voting die Rangfolge ermittelt wurde. Faßbender kam hier auf den zweiten Platz. Ihr Erfolgsrezept ist es, wie sie selber sagt, „Brot zu backen, das gluten- und weizenfrei ist – und das schmeckt.“ Im Angebot hat Brotgefühle sieben Brote, die Hilde oder Waltraud heißen, sowie Muffins (Heinrich) und anderes Feingebäck. Für jedes Produkt wurde auch eine Mischung zum Nachbacken zuhause entwickelt, die nach Angaben des Unternehmens „ohne chemische Tricks“ auskommt und mit Wasser und Öl angerührt wird. Der Preis „Sachsens Unternehmer des Jahres“ will seit 2004 den unternehmerischen Mittelstand unterstützen. Er wird verliehen von einer Kooperation aus der Bankengruppe LBBW, dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG, Sächsische Zeitung, Freie Presse, Leipziger Volkszeitung, AOK Plus, VW Sachsen und MDR Sachsen.
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3. Münchner Hofpfisterei und Rewe streiten vor Gericht um den Markennamen Sonne
Foto: kropekk_pl / Pixabay 2014
Eigentlich hatte die 17. Handelskammer des Landgerichts München I die Sache eindeutig entschieden: Der Handelskonzern Rewe durfte seine „Partysonne“ und sein „Sonnenkorn“ nicht „Partysonne“ und „Sonnenkorn“ nennen, weil er damit das Markenrecht der Münchner Hofpfisterei an dem Namen „Sonne“ veletzte. Die hat sich den Namen schon vor langer Zeit gesichert und mahnt Mitbewerber ab, die ihre Backwaren so oder ähnlich benennen. Obwohl Rewe beide Produkte inzwischen ausgelistet hat, will man das Urteil nicht akzeptieren. Rewes Anwalt erklärte, dass die beiden Produkte den Zusatz „Rewes beste Wahl“ getragen hätten, und dass man mündlich versichert habe, beide Produkte bis 2018 aus dem Verkehr zu nehmen, was bewirkt habe, dass das Recht der Hofpfisterei nicht verletzt worden sei. Sollten die beiden Parteien zu keiner außergerichtlichen Einigung kommen, wozu das Gericht sie aufgefordert hat, wird das Urteil voraussichtlich im Juli gesprochen werden.
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4. Enttäuschte Hoffnung: Ubbos Backhuus ist am Ende
Foto: Ratfink1973 / Pixabay 2017
Nachdem Ubbos Backhuus im März hatte Insolvenz anmelden müssen, standen die Chance gut, dass das Traditionsunternehmen aus Aurich die Schwierigkeiten meistern würde. Man versuchte, sich durch eine „Insolvenz in Eigenverwaltung“ selbst zu retten. Doch die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt: Das Unternehmen wird vom Markt verschwinden, weil zu viele Fachgeschäfte rote Zahlen schreiben. „Tiefgreifende strukturelle Schwierigkeiten, insbesondere in den betrieblichen Abläufen sowie eine in der Vergangenheit nicht optimale Standortpolitik mit einem Altbestand von umsatzschwachen Filialen haben dazu geführt”, zitiert ein Branchenportal den Insolvenzverwalter BBORS Kreuznacht Rechtsanwälte „dass die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem bevollmächtigten Rechtsanwalt Alexander Vey sowie der kaufmännischen Beratung der OBIC Steuerberatungsgesellschaft aus Oldenburg aufgrund des zwischenzeitlich hohen Verlustes von Marktanteilen und der damit einhergehenden fortbestehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten entschieden haben, das für die Bäckerei erarbeitete Sanierungskonzept nicht weiter voranzutreiben.“
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5. Wegen ausgebliebener Corona-Hilfen? Bäckerei Kloser’s ist insolvent
Foto: Gerd Altmann / Pixabay 2013
Weil die beantragten Corona-Hilfen nicht ausgezahlt wurden, hat die Bäckerei Kloser‘s aus Bregenz (Vorarlberg/Österreich) Konkurs beantragt. Wie mitgeteilt wurde, hätte das Unternehmen 2,1 Millionen Euro Schulden angehäuft, so dass man jetzt nicht mehr liquide sei. Über die Fortführung des Unternehmens mit 17 Fachgeschäften und die Zukunft der Arbeitsplätze von 89 Angestellten wird der Masseverwalter (Konkursverwalter) entscheiden. Wie Inhaber Thomas Kloser einer Nachrichtenagentur mitteilte, hat er vor, den Betrieb aufrechtzuhalten, in welchem Umfang auch immer. Er habe insgesamt vier Unternehmen angemeldet – Bäckerei, Gastronomie, Handel und Tabaktrafik –, habe jedoch nur für eines Hilfen beantragen können, was die Lage verkompliziere. An sich würden die Geschäfte normal laufen. Laut Homepage hat Kloser‘s 18 Filialen und 110 Mitarbeiter.
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6. Erneute Hilfsaktionen von Bäckern für die Ukraine
Reiner Dietl und sein Team bei einer Lagebesprechung. Foto: Reiner Dietl 2022
Der Krieg in der Ukraine geht weiter – die Hilfsbereitschaft des Bäckerhandwerks ist ungebrochen. Der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk organisierte nun bereits zum dritten Mal einen Hilfskonvoi für die Ukraine, vollbeladen mit Broten. Am 26. Mai wurden die Brote von einer Sammelstelle in Elisabethszell aus an die polnische Grenze gebracht. Die Haltbarkeit der verderblichen Ware wird durch ein spezielles Sterilisationsverfahren gewährleistet, das die Bäcker vor in ihren Backstuben mithilfe spezieller Tüten durchführen: Nach dem Backen und Auskühlen werden die Brote bei ungefähr 110 Grad in Beutel verpackt und erneut rund 80 Minuten gebacken. Die Bio-Bäckerei Beumer & Lutum aus Berlin hat gemeinsam mit ihren Bioladenpartnern in den Monaten März und April rund 12.000 Euro an Spenden für die Ukraine-Hilfe Berlin e.V. eingesammelt. Sie entwickelte ein Sauerteigbrot, das mit dem klassischen Peace-Zeichen bemustert wird. Weiterlesen
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7. Tipp der Woche: Neuen Mitarbeitern den Einstieg erleichtern
Katja Thiele-Hann hat über Jahrzehnte eine große Filialbäckerei geführt und arbeitet heute als Beraterin. Foto: kth 2022
Eine Kolumne von Katja Thiele-Hann.
Das Problem.
Die Bäckereien haben weiter unter starker Mitarbeiterfluktuation zu leiden. Ausgebildete Fachkräfte werden immer seltener, ungelernte Kräfte müssen schnell integriert werden. Überforderung führt gerade in der Einarbeitungsphase dazu, dass die neuen Mitarbeiter das Handtuch werfen und den Betrieb wieder verlassen.
Was ist zu tun?
Um einen Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter zu entwickeln, reicht der Platz hier leider nicht. Einen kleinen Tipp, den Sie sofort umsetzen können, haben wir aber auf Lager: Ergänzen Sie die Artikelnamen auf den Lieferscheinen mit Kürzeln, die Hinweise zur Handhabung der Produkte geben. Die Aufschlüsselung der Kürzel gehört dann natürlich in jede Filiale und muss jeder neuen Kraft zu Arbeitsbeginn übergeben werden.
Beispiele für das Kürzelsystem:
- Bienenstich – K = kühlpflichtig
- Vollkorn-Brot – A = A-Artikel. Sollte auch am Abend noch vorhanden sein und gehört zwingend in die Retoure.
- Nuss-Ecke – D = ist Dauergebäck, darf 3 Tage verkauft werden.
Die Arbeit, um so ein Kennzeichnungssystem für Ihren Betrieb zu entwickeln, ist überschaubar. Neuen Mitarbeitern helfen Sie damit aber sehr.
Mehr über Katja Thiele-Hann auf ihrer Homepage.
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8. Der Duft nach frischem Brot
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Hannah Oppel verschickt das Brot, das ihr vater gebacken hat. Foto: BW / Christian Bremicker 2022
Grundsätzlich läuft es ja so wie früher ab: Der Kunde sucht sich etwas aus dem Sortiment aus, er bezahlt und bekommt seine frischen Backwaren. Und doch ist es inzwischen ganz anders. Wenigstens bei Mehl & Liebe. Im unterfränkischen Rauhenebrach, zwischen Bamberg und Schweinfurt, startete Hannah Oppel mit ihren Eltern den ambitionierten Versuch, das zu teilen, was sie schon seit ihrer Kindheit begleitet: der Duft von frischem Brot. Hannah ist in einer waschechten Bäckerfamilie groß geworden. Schon seit 1871 wird bei Oppels professionell Brot gebacken und verkauft. Das lief lange ausschließlich so, wie zu Beginn beschrieben, doch Hannah beschreitet nun zusätzlich einen anderen Weg. Lesen Sie mehr!
9. Die VDB lädt zur Geburtstagsfeier
Das Herz der VDB schlägt vom 18. – 20. September 2022 in der Residenzstadt Detmold. Mitglieder und Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken. Auf dem Programm stehen zum einen die Mitgliederversammlung, zum anderen wieder zahlreiche Betriebsbesichtigungen und natürlich die Erinnerung an 70 Jahre VDB. Auch die Gelegenheit, in lockerer Runde Kontakte zu knüpfen, wird nicht zu kurz kommen.
Die Erfahrung zeigt: Der frühe Anmelder fängt den Wurm. Oder anders gesagt: Die Teilnehmerzahl bei den Betriebsbesichtigungen ist begrenzt. Wer sich zuerst anmeldet, hat bei den Besichtigungen auch noch die volle Auswahl und kann sich seine Termine frei zusammenstellen. Geplant sind nach aktuellen Stand Besuche bei
- Tönnies
- Böcker
- Mestemacher
- WP Kemper
Auf der Rednerliste zum Thema „70 Jahre VDB“ stehen Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Meuser, André Bernatzky (ADB Sachsen) sowie Dr. Bertrand Matthäus.
Anschließend findet die Mitgliederversammlung statt. Geplant sind unter anderem folgende Punkte:
- Bericht des Präsidenten und Aussprache
- Geschäftsbericht 2020 & 2021
- Bericht der Rechnungsprüfer
- Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung
- Bestätigung des Präsidiums nach Wahl in der Gesamtvorstandssitzung vom 18. September 2021
- Wahl der Rechnungsprüfer
- Ehrungen für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft
- Verschiedenes & Ausblick
Die VDB-Mitgliedschaft lohnt sich natürlich auch im Rahmen der Jahrestagung. VDB-Mitglieder aus der gesamten Dachregion zahlen nur 115 Euro, der Preis für Gäste beläuft sich auf 150 Euro. In der Teilnahmegebühr enthalten sind zwei Abendveranstaltungen (inkl. Verzehr), die Betriebsbesichtigungen mit Bustransfer sowie die Verpflegung vor und während der Mitgliederversammlung. Anmelden können Sie sich ab sofort bei der Bundesgeschäftsstelle der VDB über diesen Link. Die Geschäftsstelle hält auch eine Liste mit Hotels bereit, die Sonderkonditionen zur Jahrestagung bieten.
10. Weitere Termine der VDB
Vorstellung ausgewählter Technikerarbeiten des Jahrgangs 2022
Termin: 23. Juni 2022
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg
Alfred-Kühn-Vorlesung der Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 24. Juni 2022
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg
VDB-Bäcker-Stammtisch
Termin: 28. Juni 2022
Veranstalter: LG Baden-Württemberg
Rettenmeier Mühle in Horb - Aktuelles rund ums Mehl & Mühlenbesichtigung
Termin: 5. Juli 2022
Veranstalter: LG Baden-Württemberg
Die Getreideernte 2022 Bericht zur Situation und der Qualität bei der Getreideernte 2022 in Verbindung mit einem weiteren Fachvortrag
Termin: 6. September 2022
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg
VDB-Erntegespräch bei BÄKO-Österreich
Termin: 7. September 2022
Veranstalter: VDB Österreich
VDB-Jahrestagung
Termin: 18.-20. September
Veranstalter: VDB Deutschland
Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte
direkt an die VDB.
Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die
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Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland
Telefon: +49 (0) 541 580544-51
Telefax: +49 (0) 541 580544-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de
Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267
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