Newsletter 50/2022
- Neuer Tarifvertrag für NRW
- Erntebrot zum dritten Mal insolvent
- Bernd Siebers wird Ehrenobermeister
- Fördergelder für Ungermann-Kunden
- Tipp der Woche: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
In der dritten Verhandlungsrunde haben sich die Bäckerinnungsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland auf einen neuen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten geeinigt. Demnach liegt die Entgeltsteigerung für Mitarbeiter ab dem 1. Januar 2023 – je nach Tarifgruppe – zwischen 4 und 13 Prozent. So erhöht sich der Stundenlohn einer Fachverkäuferin im ersten und zweiten Jahr von 12 Euro auf 13,50 Euro – hier ist der Zuschuss als Inflationsausgleichsprämie bereits eingerechnet. Eine ungelernte Verkaufskraft verdient vom ersten bis zum dritten Jahr bald 12,75 Euro – ebenfalls inklusive Zuschuss. Nach Berechnungen der Verbände bedeutet das im Schnitt eine Erhöhung der Lohnkosten um sieben Prozent. Der Wert kann natürlich betriebsindividuell abweichen. Eine Besonderheit des Tarifvertrages ist die Nutzung der Inflationsausgleichsprämie auf Basis eines vereinbarten Zuschlags auf den Stundenlohn pro tatsächlich gearbeiteter Stunde. Als weiteres Novum wird der tarifvertraglich vereinbarte Zuschuss über die Inflationsausgleichsprämie am Ende der Laufzeit des Tarifvertrages in voller Höhe dem Entgelt hinzugerechnet – die Inflationsausgleichsprämie stärkt damit sofort die Kaufkraft der Mitarbeiter und geht am Ende des Tarifvertrages nicht verloren. Der neue Tarifvertrag schließt nahtlos ohne Leermonate an den bisherigen Tarifvertrag an und hat eine Laufzeit vom 01. Januar 2023 bis zum 30. April 2024.
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Bei dem Bäcker Digital Podcast geht es ausschließlich um das Bäckerei- und Konditoreihandwerk, insbesondere im Kontext der digitalen Mitarbeitergewinnung, -bindung und -schulung sowie der Erhöhung der digitalen Sichtbarkeit z. B. über Suchsysteme und auf sozialen Netzwerken.
Sichtbarkeit findet heute zu einem wesentlichen Teil im Internet und über soziale Netzwerke statt. Über diesen Trend sind sich viele Bäckereien und Konditoreien noch nicht bewusst. Mit dem Bäcker Digital Podcast liefert Eyüp Aramaz - Dozent für Social Media & Personalmarketing an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld - die entscheidenen Impulse, um ein Umdenken anzuregen. Dabei lädt Herr Aramaz auch regelmäßig entscheidende Persönlichkeiten ein und schaut mit diesen thematisch gerne über den Tellerrand hinaus. Der Bäcker Digital Podcast ist auf Spotify, Apple Podcast und überall dort verfügbar, wo es Podcast gibt. Unsere absolute Empfehlung!
Die Döbelner Großbäckerei Erntebrot steht innerhalb von sieben Jahren zum dritten Mal vor der Insolvenz. Das berichten verschiedene sächsische Zeitungen. Nach der Insolvenz 2021 hatte eine Investorengruppe den Betrieb übernommen. Doch die damals geplanten Investitionen in den Produktionsstandort sowie das Filialnetz, scheinen langfristig keine Früchte getragen zu haben. Laut der Leipziger Volkszeitung machte Erntebrot im zweiten Halbjahr 2021 108.000 Euro Verlust. Im Jahr 2021 betrieb das Unternehmen bei Abschluss des Insolvenzverfahrens noch 20 Fachgeschäfte, heute sind es nach den Informationen auf der eigenen Website elf. Zum ersten Mal war Erntebrot im Jahr 2016 in die Insolvenz gerutscht.
Katja Thiele-Hann ist Inhaberin der kth-Beratung für Bäckereien. (Foto: Katja Thiele-Hann 2022)
Während die Kosten der Mitarbeiter „netto“ deutlich steigen, profitieren sie von den ebenfalls deutlichen Lohnsteigerungen nur „brutto“. Was ist zu tun? Lesen Sie hier weiter ...
Gründer und Inhaber nicht mehr sämtliche Prozesse kontrollieren kann. Er muss die Verantwortung delegieren an Mitarbeiter, die zwischen ihm und der Mannschaft vermitteln. Diese mittleren Führungskräfte sind von zentraler Bedeutung für das Unternehmen, weil sie einen enormen Einfluss auf die Basis haben. Einer Studie von 2020 zufolge, hat ihr Verhalten im Guten wie im Bösen Einfluss auf die Mitarbeiter und indirekt auch auf die Rentabilität des Unternehmens. Führungskräfte sollten daher sorgfältig ausgewählt, auf ihre Aufgabe vorbereitet und kontinuierlich begleitet werden. Lesen Sie hier weiter ...
Fette, wie hier die Butterplatte von Hoche Butter, gehören in der Backstube dazu. Aber nicht nur zum Tourieren sind sie wichtig. (Foto: Hoche Butter 2022)
Was vor einigen Jahren als Trend begann, hat sich inzwischen zu einer modernen Form des Lifestyles entwickelt: Immer mehr Menschen verzichten bewusst auf Lebensmittel tierischen Ursprungs und ernähren sich vegan. Mit dem Konzept „Vegan is(s)t in!“ reagiert IREKS auf diesen Trend und präsentiert zwei neue Produkte, mit denen sich vielfältige vegane Feingebäcke herstellen lassen.
Das steigende Interesse an der veganen Ernährungsform macht natürlich auch vor Bäckereien nicht Halt. So setzen Verbraucherinnen und Verbraucher immer häufiger auch bei Kuchen auf pflanzlichen Genuss. Doch gerade im Bereich Feine Backwaren stellt der Verzicht auf tierische Produkte (z. B. Butter, Eier oder Sahne) oft eine Herausforderung dar. Um diese Hürde zu meistern, bietet IREKS ein attraktives Gesamtpaket aus den beiden neuen Produkten MELLA-VEGAN-RÜHR und MELLA-VEGAN-KREM.
Mit MELLA-VEGAN-RÜHR stellt IREKS einen Premix für vegane Rühr- und Blechkuchen sowie Muffins zur Verfügung. Die sorgfältig aufeinander abgestimmten Rohstoffe ohne Zusatz von tierischen Produkten bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Ergänzend zur veganen Rührmasse bietet IREKS mit dem Neuprodukt MELLA-VEGAN-KREM ein Bourbon-Vanille-Kaltkrempulver an. Die vegane Grundkrem mit Trendcharakter ist universell als Back- und Füllkrem einsetzbar sowie gefrier- und konturenstabil.
Mit den beiden Produkten lassen sich vegane Interpretationen von Klassikern wie Bienenstich oder Schwarzwälder-Kirschtorte genauso einfach herstellen wie trendige Feinbackwaren. Damit wird deutlich: Vegan bedeutet Genuss für alle - es lassen sich damit neue Zielgruppen (Veganer, Vegetarier und Flexitarier) ebenso begeistern wie Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich nicht vegan ernähren.
Zur 56. Brotprüfung laden die Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg der Vereinigung der Backbranche (VDB) ein. Am 9. Februar 2023 von 9:30 bis 14:00 Uhr findet die Veranstaltung im H-Albzeit der Bäckerei Beckabeck im schwäbischen Merklingen statt. Nach der Bewertung gibt es eine Fachempfehlung von Bäcker und Brot-Sommelier Jörg Schmid sowie eine Urkunde für die prämierten Brote. Bis zum Vortag bis 13:00 Uhr nimmt die VDB noch Brote für die Prüfung entgegen.
Termin: 10. Januar 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg
Back to the roots – Vortrag an der Bäckerfachschule Olpe Termin: 10. Januar 2023 Veranstalter: LG Westfalen-Lippe
Brotprüfung im H-ALBZEIT in Merklingen zusammen mit CSM und BeckaBeck
Termin: 9. Februar 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd
Mitgliedertreffen – Jahresauftakt 2023 der LG Rheinland
Termin: 28. Februar 2023
Veranstalter: LG Rheinland
Brotprüfung in Bingen zusammen mit CSM
Termin: 1. März 2023
Veranstalter: VDB Deutschland
Bäckerstammtisch am Phoenix-See in Dortmund Termin: 3. März 2023 Veranstalter: LG Westfalen-Lippe Studienreise nach Belgien Termin: 24. bis 26. April 2023 Veranstalter: LG Westfalen-Lippe
Studienreise nach Südtirol
Termin: 28. April bis 1. Mai 2023
Veranstalter: LG Bayern
Jahrestagung der VDB Deutschland
Termin: 10. bis 12. Juni 2023
Veranstalter: VDB Deutschland
Kolloquium der VDB Austria
Termin: 19. bis 20. Juni 2023
Veranstalter: VDB Österreich
Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte an die VDB.
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