Abgabe von K&U-Filialen – Es hagelt Kritik für Edeka Südwest

In einem herausfordernden Marktumfeld konnte der Edeka-Verbund im Jahr 2022 seinen Umsatz um 5,6 Prozent steigern. Besonders stark entwickelte sich das Discount-Segment. Insgesamt wurden 233 neue Märkte eröffnet. Foto: 127071 / pixabay.com 2021
Die von Edeka Südwest geplante Abgabe von K&U-Filialen schlägt immer größere Wellen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisiert sie schon länger dafür. Nun haben auch einige Politiker ihren Unmut geäußert. Die Badische Zeitung berichtet, dass sich Mitglieder der Grünen, SPD und Linkspartei mit einer Solidaritätserklärung gegen die Zerschlagung der Bäckerei ausgesprochen haben. Darin bezeichnen sie es als unverantwortlich und fordern Edeka Südwest auf, soziale Verantwortung zu übernehmen. Das Unternehmen selbst verwies darauf, dass die K&U-Verkaufsstellen seit vielen Jahren defizitär seien. Ziel sei es daher den Verkauf von Backwaren in ihrem genossenschaftlichen Unternehmensverbund zukunftsorientiert auszurichten und Arbeitsplätze zu sichern. Die Politiker dagegen befürchten Nachteile für die Beschäftigten.
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Autor
Fabian Konschu
Veröffentlicht am 12.07.2021
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