NGG und Zentralverband einigen sich auf neue Azubi-Tarife
Die Ausbildungsvergütung gilt für alle Azubis im Bäckerhandwerk. Zuletzt stieg die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei Bäckern um 17 Prozent sowie 9,3 Prozent bei Bäckereifachverkäufern. Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. 2025
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks haben sich am 28. Januar 2025 in der zweiten Verhandlunsgrunde auf einen Tarifabschluss für die Auszubildenden der Branche geeinigt. Das bedeutet, dass sich ab März rund 11.000 Auszubildende über eine spürbar höhere Vergütung freuen können.
Der neue Tarifvertrag im Bäckerhandwerk sieht eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen in zwei Schritten vor:
- Ab 1. März 2025 bekommen Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr 1.020 Euro brutto im Monat, im 2. Ausbildungsjahr 1.090 Euro brutto, im 3. Ausbildungsjahr 1.230 Euro brutto.
- Ab 1. März 2026 steigen die Vergütungen erneut einheitlich um weitere 50 Euro auf dann 1.070 Euro brutto im 1. Ausbildungsjahr, 1.140 Euro brutto im 2. Ausbildungsjahr und 1.280 Euro brutto im 3. Ausbildungsjahr.
- Zusätzlich erhält jeder Auszubildende die Möglichkeit, die Vergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.
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Autor
Alea Brockhaus
Veröffentlicht am
29.01.2025