Rischart macht Gin aus Brezen

Nicolas Kröger (l.), Gründer von Wagemut, und Magnus Müller-Rischart (r.) vereinen Geschäftsgeist und den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Foto: Rischart’s Backhaus 2026

Rischart’s Backhaus aus München nutzt übrig gebliebene Brezen als Rohstoff für Gin und Likör. Gemeinsam mit der Destillerie Wagemut sind zwei Produkte entstanden: der „Brezn Gin“ und der „Brezn Salted Caramel Liqueur“. Die Idee entstand nach Angaben des Familienunternehmens aus der Frage, wie sich Brezen vom Vortag weiterverwenden lassen. „Anders als viele andere Backwaren eignet sich die Breze nicht für unsere ‚Gutes von Gestern‘- Läden, mit denen wir aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung arbeiten wollen – sie wird einfach zu schnell trocken“, sagt Magnus Müller-Rischart, Geschäftsführer der Max Rischart’s Backhaus KG. Die Entwicklung der ersten Idee bis zur Auslieferung habe rund ein Jahr gedauert. Für eine Flasche Gin werden nach Angaben von Wagemut etwa 20 Brezen benötigt. Die Produkte sind in ausgewählten Filialen und im Online-Shop erhältlich. Während des Oktoberfests werden sie außerdem im Café Kaiserschmarrn ausgeschenkt.

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Autor
Nuria Demessier
Veröffentlicht am 21.09.2026
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