Salzgehalt: Großbäcker wollen auf 1,1 Prozent

„Der Verband Deutscher Großbäckereien leistet bereits jetzt einen beträchtlichen Beitrag zur Salzreduktion und wird seine Anstrengungen fortsetzen", so Detmers. Foto: Dirk Waclawek 2021
In puncto Salzreduktion bringen die Großbäckereien das Bäckerhandwerk langsam in Zugzwang. Großbäckerpräsidentin Prof. Dr. Ulrike Detmers kündigte jetzt an, den Salzgehalt verpackter Brot- und Backwaren auf 1,1 Gramm pro 100 Gramm Fertigware bis 2025 zu verringern. Nach Berechnungen des Verbandes Deutscher Großbäckereien entspricht das einer Reduktion von acht Prozent. Das Max-Rubner-Institut stellte kürzlich einen durchschnittlichen Salzgehalt von 1,2 Gramm pro 100 Gramm Fertigprodukt in den Erzeugnissen der Gro0ßbäcker fest. „Der Verband Deutscher Großbäckereien leistet bereits jetzt einen beträchtlichen Beitrag zur Salzreduktion und wird seine Anstrengungen fortsetzen. Wir erwarten allerdings, dass auch die Anbieter von Brot und Backwaren, die in anderen Verbänden organisiert sind, ihren Beitrag zur Salzreduktion leisten.“, so Detmers. Bereits in den letzten fünf Jahren habe der Salzgehalt verpackter Produkte um 15 Prozent abgenommen.
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Autor
Franziska Meyer
Veröffentlicht am 27.04.2021
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