Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft stellt veränderten Backwarenkonsum fest

Foto: ejbartennl / Pixabay 2020
Das schweizerische Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat mitgeteilt, dass sich die Konsumgewohnheiten der schweizerischen Konsumenten im Bereich Backwaren geändert haben. Sie kaufen verstärkt Fertigprodukte, während sie von Halbfertigprodukten (z. B. Aufbackpizza) eher Abstand nehmen. Außerdem ist der durchschnittliche Verkaufswert von Brot und Backwaren zwischen 2021 und 2024 um 7,9 Prozent gestiegen, was nicht allein auf Preissteigerungen, sondern auch auf die Zunahme des Verzehrs hochpreisiger Kleinbrote und Saisonprodukte bei abnehmendem Verbrauch von günstigeren Broten zurückzuführen sei. Das BLW zieht folgendes Fazit aus der neuen Analyse, die auf den Daten des kombinierten Handels- und Konsumentenpanels von NielsenIQ Switzerland basiert: Sie „zeigt einen Wandel des Konsumverhaltens: Konsumentinnen und Konsumenten fragen Convenience-Produkte wieder stärker nach. Der Absatz von Fertigteigen und Mehl sinkt hingegen seit der Aufhebung der Corona-Maßnahmen wieder. Beim Frischbrot ist ein klarer Trend hin zu Kleinbroten zu verzeichnen. Dies kann auch auf einen verstärkten Außerhauskonsum hindeuten. Die Analyse zeigt zudem, dass die durchschnittlichen Verkaufswerte zwischen 2021 und 2024 steigen. Mit ein Grund dafür sind Preissteigerungen. Die Analyse zeigt aber auch, dass bei Frischbrot Nachfrageverschiebungen hin zu teureren Produkten (wie z. B. Kleinbroten) ein anderer Grund dafür sind.“
Entwicklung des durchschnittlichen Verkaufswerts von Frischbrot in der Schweiz pro Jahr (Säulen)
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 15.12.2025
Kontaktiere uns
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
+49 (0)541 58 05 44-30
©2026 INGER Verlagsgesellschaft mbH