SPD-Chefin Esken will Bäckerhandwerk entlasten - und fordert höhere Löhne

Die Vorsitzende der SPD, Saskia Esken. Foto: Anne Hufnagl 2022
Auch wenn noch Fragen zu den geplanten Entlastungen, die die Chefs der Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP am Wochenende vorstellten, offenbleiben, sind die Schwierigkeiten, die das Bäckerhandwerk angesichts der hohen Energiepreise hat, anscheinend angekommen. Das jedenfalls geht aus den Äußerungen von SPD-Chefin Saskia Esken hervor, die sie bei der Vorstellung der Ergebnisse von Beratungen in Berlin machte. Sie erwähnte ausdrücklich Handwerksbäckereien und Brauereien, die mit den beschlossenen Maßnahmen insbesondere bei den Energiekosten entlastet werden sollten. Was die konkreten Hilfen angeht, zeigt sich die Berichterstatterin des Nachrichtenportals t-online.de, Nele Behrens, allerdings skeptisch: „Inwiefern diese Regelung auch bei industriellen Kunden greift, wie etwa dem Handwerksbäcker, ließ die Ampel am Sonntag aber noch offen.“ Sie verweist außerdem auf die zweite Sorge des Bäckerhandwerks: die erhöhten Personalkosten durch die Anhebung des Mindestlohns. „Gerade diese Angst könnte sich bewahrheiten“, schreibt Behrens. „Denn SPD-Chefin Esken machte bei der Pressekonferenz am Sonntag auch deutlich: Angesichts der steigenden Preise müssten auch die Löhne deutlich anziehen.“
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 06.09.2022
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