Zentralverband zu Spritpreisen: Umsatzsteuersenkung allein reicht nicht

Auch die Lieferfahrzeuge der Bäckereien sind von den gestiegenen Preisen an den Zapfsäulen betroffen. Foto: Alexander Fox / Pixabay 2020

Angesichts der deutlich gestiegenen Spritpreise forderte der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks am Freitag den 17. September eine Entlastung vor allem für kleine und mittlere Betriebe. Eine zumindest zeitweise Senkung der CO₂‑ und Energiesteuer stuft Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes, als geeignete Möglichkeit zur Preisnormalisierung ein. „Eine vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer allein, würde unsere Betriebe nicht wirksam entlasten, da sie steuerrechtlich ein durchlaufender Posten ist“, so Ermer. Gerade kleinere Handwerksbäckereien bräuchten daher jetzt eine gezielte und unbürokratische Hilfe, die schnell wirksam werde, um die Kosten für die Belieferung der Verkaufsstellen und Märkte zu senken.

Mittlerweile wurde bekannt, dass die Bundesregierung die Energiesteuer auf Kraftstoffe um 14 Cent pro Liter senken möchte. Dieser Tankrabatt soll möglichst ab 1. Oktober bis Ende dieses Jahres gelten. Daran anschließend ist ein Spritpreisdeckel ab dem kommenden Jahr in Planung.


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Autor
Nuria Demessier
Veröffentlicht am 18.09.2026
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