Staatsehrenpreis für 20 bayerische Bäcker

Staatsministerin Michaela Kaniber (vorne mitte) und Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger (unten vierter von links) gemeinsam mit den Preisträgern und weiteren Ehrengästen. Foto: Hauke Seyfarth/StMELF 2024
20 bayerischen Bäckern hat Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger gemeinsam mit Staatsministerin Michaela Kaniber im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz die Staatsehrenpreise verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte Kaniber zudem die beiden aus Bayern stammenden Preisträgerinnen der 5. Deutschen Meisterschaft der Bäckermeister. Durchgesetzt hatten sich Lea Wagner und Johanna Lenhardt aus Unterfranken und sind nun Mitglieder der Deutschen Bäckernationalmannschaft. Auch ernsten Themen bot die Veranstaltung einen Rahmen: Traublinger und Kaniber betonten jeweils, dass das Bäckerhandwerk unter hohen Energiepreisen, der CO2-Bepreisung, der Maut, der Rückkehr zur 19-prozentigen Mehrwertsteuer für Speisen im Café sowie der „erdrückenden Bürokratie“ leide und auf mehr Unterstützung vonseiten der Politik angewiesen sei.

Zum 23. Mal wurde der Staatsehrenpreis bereits vergeben. Grundlage ist die jährliche Brotprüfung, bei der die Bewerber über fünf Jahre hinweg kontinuierlich in gleichbleibender Qualität gebacken haben müssen. 2023 qualifizierten sich 89 Betriebe der 296 Bewerber aus 40 Innungen für den Preis, 2.553 Brote wurden auf Aspekte wie Form und Optik, Oberfläche und Kruste, Krumenbild, Struktur und Elastizität, Duft und geschmackliches Aroma hin überprüft.
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Autor
Jessica Escher
Veröffentlicht am 26.02.2024
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