Sternenbäck schließt einen von drei Produktionsstandorten

Die Produktionsstätte der Bäckerei Sternenbäck in Hechingen. Bumüller ist der Name der Inhaber-Familie. 2020. Foto: BW / Stefan Schütter 2020
Die Großbäckerei Sternenbäck (Hechingen/Baden-Württemberg) hat mitgeteilt, dass bis zum Jahresende der Produktionsstandort in Hechingen geschlossen wird. Die Standorte Gera (Thüringen) und Spremberg (Brandenburg) sollen bestehen bleiben, weil sich für sie offensichtlich Investoren gefunden haben, die sie weiterführen möchten. Im Juni 2024 hatte man ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt; da zeigte man sich noch zuversichtlich, die Krise ohne die Schließung von Fachgeschäften zu überstehen. Nun stellt sich allerdings die Frage nach der Zukunft der 34 Standorte, die sich auf die Städte Hechingen, Albstadt oder Sigmaringen – allesamt im Südwesten Deutschlands – verteilen. Laut Website unterhält man zur Zeit insgesamt 130 Filialen, die sich auf Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verteilen, und beschäftigt über 1.200 Mitarbeiter. Das laufende Verfahren ist bereits das zweite binnen kurzer Zeit: Schon während der Corona-Krise war Sternenbäck in die Insolvenz gerutscht und musste, wie die Schwäbsiche Zeitung schreibt, „im Südwesten wie auch in Ostdeutschland fast das halbe Filialnetz“ dichtmachen. Als Erklärung hatte man damals ein „sich rapide wandelndes Marktumfeld in Verbindung mit einer extremen Steigung der Produktionskosten in Deutschland – speziell Rohstoff-, Energie- und Personalkosten“ angeführt.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 04.10.2024
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