Tarifverhandlungen in NRW stocken
Heribert Kamm (links) führt die Verhandlungen für die Bäcker in NRW - darunter auch sein Nachfolger, der derzeitige Landesinnungsmeister Jürgen Hinkelmann (rechts). Foto: Landesinnungsverband Westfalen-Lippe 2019
Zwischen den Vertretern des Bäckerhandwerks in NRW und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sind die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag ins Stocken gekommen. Da der bisherige Vertrag bereits im Mai ausgelaufen ist, gilt im größten deutschen Bundesland derzeit gar kein Tarifabkommen. Die beiden Landesinnungsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe schlagen ihren Mitgliedsbetrieben daher vor, die bisherigen Lohnuntergrenzen weiter zu nutzen.
Im Gespräch mit der Bäcker Zeitung erklärten die beiden Verhandlungsführer auf Seiten von Handwerk und Gewerkschaft, welche Ziele sie verfolgen, wie die Corona-Pandemie die Verhandlungen beeinflusst hat und welche Auswirkungen der angedachte Mindestlohn auf einen neuen Tarifvertrag haben könnte. Lesen Sie hier mehr ...
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Autor
Benedikt Falz
Veröffentlicht am
04.08.2020