Tipp der Woche: Den Whatsapp-Terror stoppen

Katja Thiele-Hann. Foto: Katja Thiele-Hann
Das Problem. So nützlich Whatsapp-Gruppen in den Betrieben auch sind: Führungskräfte kommen leicht auf 50 empfangene Whatsapp-Nachrichten am Tag. Das stört die Konzentration auf die wesentlichen Aufgaben.

Was ist zu tun? Lassen Sie neue Whatsapp-Gruppen im Unternehmen nur noch nach reiflicher Überlegung zu. Stellen Sie sicher, dass allen Teilnehmern die Regeln bekannt sind. Faustregel: Je höher die Führungsposition, umso weniger sollte man in den Gruppen präsent sein. Mitarbeiter wünschen sich die eigene Kommunikation und ständige Präsenz kostet Sie zu viel Zeit. Außerdem hilft Diszipin: Verabredungen sollten eingehalten und nicht ständig verschoben werden. Legen Sie außerdem Zeitpunkte fest, um die Nachrichten zu lesen. Den Alarmton der besonders redefreudigen Gruppen kann man auf stumm schalten. Lassen Sie sich gerade in emotionalen Elementen Zeit für eine Entscheidung. Schließlich kann man auch mal eine Whatsapp-Pause machen und die Abwesenheitsnotiz „Ich bin im Familien-Wochenende und Montag wieder für Euch da“ im Whatsapp-Status posten.

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Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 18.04.2023
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