Trauer um Gerhard Müller-Rischart

Gerhard Müller-Rischart leitete das Münchner Traditionsunternehmen Max Rischart’s Backhaus. Foto: Rischart / Sabine Schirdewahn 2024
Nach schwerer Krankheit verstarb Gerhard Müller-Rischart am 9. Januar 2024 im Alter von 80 Jahren. In vierter Generation übernahm er 1973 die Leitung des Münchner Familienunternehmens Max Rischart’s Backhaus. Durch die Eröffnung mehrerer Filialen an den Schnittstellen der mobilen Gesellschaft und im Kern der Stadt gelang es ihm, das Münchner Stadtbild mitzuprägen. 2009 übergab er die Geschäftsführung an seinen Sohn Magnus. Gerhard Müller-Rischart war nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern zeichnete sich auch als Kunstförderer aus. So hängt sein erstes Kunstwerk noch heute in der Kantine der Backstube in der Buttermelcherstraße. Die Idee für einen Kunstpreis, der Kunst im öffentlichen Raum fördert, war geboren: RischArt. Für sein soziales und kulturelles Handeln wurde er 2008 mit der Medaille „München leuchtet“ in Gold der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. 2013 folgte der Deutsche Kulturförderpreis, der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft verliehen wird. 2015 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste um das Bäckerhandwerk, die Ausbildung junger Menschen sowie für sein Engagement im kulturellen Bereich ausgezeichnet.
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Autor
Jessica Escher
Veröffentlicht am 16.01.2024
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