Ulrich Karcisky geht in den Unruhestand
Ulrich Karcisky mit seiner Tochter Nina Faust auf dem Sommerfest des Inger Verlages. Foto: BW / Christin Krämer 2022
Nach mehr als 45 Jahren in der Backbranche geht Ulrich Karcisky, Gründer der Beratungsgesellschaft inpraxi, in den – nach eigenen Angaben – Unruhestand. Karcisky hatte schon im Jahr 2020 seine Gesellschafterstellung bei inpraxi aufgegeben, zum 30. September verlässt er das Unternehmen.
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Karcisky eine der prägenden Persönlichkeiten der Branche ist. Einen guten Teil der bekannten Bäckereien in Deutschland und Österreich hat er auf ihrem Filialisierungsweg begleitet und so seinen Teil zur Professionalisierung des Bäckerhndwerks beigetragen. Rund 600 Erfa-Veranstaltungen und Seminare hat er nach eigener Schätzung moderiert. Die Zahl der Betriebsbesuche dürfte niemand zählen können. Karcisky arbeitete außerdem lange in der Marktkieker-Jury. Die inpraxi-Beratungsgesellschaft gründete er vor 33 Jahren gemeinsam mit Stephan Bockenk. Das Unternehmen hat heute über 60 Mitarbeiter.
Da Karcisky selbst von Unruhestand spricht, bleibt er der Branche ja vielleicht nicht nur als Kunde erhalten.
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Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am
26.09.2022