Waren die Diesel-Fahrverbote unnötig?

Foto: geralt / pixabay.com 2020
Sie erinnern sich noch an die Diskussion um die Feinstaubbelastung im allgemeinen und Dieselfahrzeuge im besonderen?  Die europäische Umweltagentur hatte für Europa gut 400.000 Feinstaubtote im Jahr gemeldet. In Deutschland sollten es 60.000 sein. als Hauptschuldiger war auch vom Umweltbundesamt der Diesel ausgemacht worden. Flugs verhängten einige Städte Dieselfahrverbote und viele Bäcker mussten sich Sorgen machen, wie sie in Zukunft noch ihre Filialen erreichen sollten. Die Kosten für die Aktion für Autohersteller und Dieselbesitzer werden auf einige Milliarden Euro geschätzt. Nun ist der innerstädtische Verkehr in Zeiten der Corona-Krise bekanntlich deutlich zurückgegangen, gleichzeitig melden die Messstellen aber teilweise deutlich erhöhte Feinstaubbelastungen – in Stuttgart beispielsweise drei- oder sogar sechsmal so hoch wie an Tagen im Februar. Das löste sogar in der Politik Nachdenklichkeit aus. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Steffen Bilger (CDU), sagte beispielseise dem Magazin Focus: „Das Thema Diesel-Fahrverbote ist aus meiner Sicht damit endgültig vom Tisch. Warum die Stickoxid-Werte trotz rapidem Verkehrsrückgang nicht sinken, wirft Fragen auf, die die zuständigen Umweltbehörden klären müssen.“ Stellt sich für uns die Frage: Hätte man die Fragen nicht klären können, bevor der Milliarden-Schaden angerichtet wurde?  Aber wahrscheinlich denken wir zu kleinkariert. Den kompletten Beitrag des Focus finden Sie hier.
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Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 21.04.2020
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