Weniger ist leider manchmal mehr

Die sogenannten „free from ...“-Produkte erobern den Handel. Leider verwirren Sie den Verbraucher häufig. Wertvolle Lebensmittel werden in ein schlechtes Licht gerückt. Foto: PicItUp / stock.adobe.com 2020 /
„Free from ...“-Produkte erobern die Supermärkte. In den Bäckereifachgeschäften macht das  die Argumentation nicht leichter. Erinnern Sie sich zum Beispiel noch an den „Skandal“ um den Analogkäse? Viele Pizzerien und leider auch einige Bäcker hatten aus Kostengründen den echten Käse durch sogenannten Analogkäse ersetzt. Während echter Käse ausschließlich aus Milch hergestellt werden darf, können für Analogkäse auch andere Zutaten wie pflanzliche Fette, pflanzliches Eiweiß, Stärke und bestimmte Zusatzstoffe verwendet werden. Dazu gehören beispielsweise Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Aromen und Emulgatoren. Daher war die Aufregung bei Presse und Verbrauchern groß. Von Betrug war die Rede, weil da einfach ein hochwertiges Lebensmittel durch einen Chemiecocktail ersetzt worden war. Nun, inzwischen ist der Analogkäse zurück. Allerdings nicht als verschämt eingesetztes Billigprodukt, sondern mit einem tüchtigen Preisaufschlag. Schließlich ist er free from böser Milch und damit ideal für die vegane Ernährung. Lesen Sie hier mehr ...
Teile diesen Post
Nichts mehr verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Dieses Formular wird durch Google reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google.

Um dieses Formular abzusenden, benötigen wir Deine Zustimmung zur Nutzung von Google reCAPTCHA.
C
Autor
Christin Krämer
Veröffentlicht am 17.06.2020
Kontaktiere uns
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
+49 (0)541 58 05 44-30
©2026 INGER Verlagsgesellschaft mbH