Weniger Stickstoffdünger, gleiche Backqualität?

Symbolbild. Foto: Alexas_Fotos / pixabay.com 2022
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) investiert nach eigenen Angaben über eine Million Euro in das Forschungsprojekt „Magic-Klimaback", das den Anbau von „klimafreundlichem“ Backweizen vorantreiben soll. Ziel des Projekts ist es, Weizensorten zu entwickeln, die mit weniger Stickstoffdünger auskommen, ohne dabei an Backqualität zu verlieren. Das soll die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft reduzieren. Im Rahmen eines Verbändegesprächs überreichte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die Förderurkunden an die fünf Projektpartner: Max Rubner-Institut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universität Bielefeld, Julius Kühn-Institut und KWS Saat SE & Co. KGaA. Das Vorhaben ist Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung und soll bis 2027 Erkenntnisse liefern, wie der Einsatz von Düngemitteln im Weizenanbau verringert und die Treibhausgasemissionen gesenkt werden können. Hintergrund: Stickstoffdünger gilt nach Mitteilung des Ministeriums als ein Hauptverursacher von Lachgas, einem Treibhausgas, das rund 300-mal stärker als CO₂ wirken soll. Das Projekt untersucht, wie der Stickstoffeinsatz reduziert werden kann, während gleichzeitig die Backqualität des Weizens erhalten bleibt. Erste Forschungen zeigen, dass bestimmte Weizensorten den verfügbaren Stickstoff besser nutzen können und somit für den klimaschonenden Anbau geeignet sind.
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Autor
Helen Werner
Veröffentlicht am 23.09.2024
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