Zentralverband kritisiert Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung der Wirtschaft

Die Bundesregierung sieht unter anderem eine befristete Absenkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin vor. Foto: pixabay.com / PixLord 2020
Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks reagiert zurückhaltend auf die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung der Wirtschaft. In einer Stellungnahme begrüßt der Verband das Vorhaben, Verbraucher, Beschäftigte und Betriebe zu entlasten. Die Maßnahmen seien jedoch „nur kurzfristig angelegt und könnten nur der Überbrückung dienen“. Es mangele an klaren Perspektiven für Investitionen und Planungssicherheit. „Die Richtung stimmt in Ansätzen, aber das Tempo, die Breite und die Tiefe der Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus“, erklärt Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes. „Unsere Betriebe brauchen tiefgreifende Reformen, die insgesamt zu strukturellen Verbesserungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beitragen.“ Der Zentralverband fordert von der Bundesregierung weitere Schritte, die gezielt die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands stärken. Dazu gehören eine nachhaltige Senkung der Energiepreise, ein konsequenter Rückbau überzogener bürokratischer Belastungen, steuerliche Entlastungen für handwerkliche Betriebe sowie eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes.
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Autor
Alea Brockhaus
Veröffentlicht am 14.04.2026
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