Zentralverband: Zuckersteuer das falsche Instrument

Symbolfoto. Foto: Jason Rojas / Unsplash 2020
In der Diskussion über die Einführung einer Zuckersteuer hat sich der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks zu Wort gemeldet: Er lehnt derartige Bestrebungen ab. Damit werde ein komplexes ernährungs- und gesundheitspolitisches Problem auf eine unzureichende und potenziell kontraproduktive Einzelmaßnahme reduziert, argumentiert er. Es drohten Wettbewerbsnachteile und weitere Bürokratie für die Handwerksbetriebe, die aufrund der aktuell steigenden Sprit- und Energiekosten bereits unter erheblichem Druck stünden. Außerdem seien die erhofften gesundheitspolitischen Effekte zweifelhaft. Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg sagte: „Die Einführung einer Zuckersteuer suggeriert einfache Lösungen für ein vielschichtiges Problem. Notwendig sind jedoch differenzierte, langfristig angelegte Strategien, die Eigenverantwortung stärken und echte Verhaltensänderungen ermöglichen.“
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 27.03.2026
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