Zuckersteuer wackelt erneut

Symbolbild. Foto: Pasja 1000 / Pixabay 2020

Der Streit um die Zuckersteuer geht weiter: Am 1. Oktober gab das Kanzleramt überraschend bekannt, dass der Entwurf über die Steuer auf zuckerhaltige Getränke in der Koalition keinen Konsens mehr finde. Das Papier, das das Finanzministerium den anderen Ministerien vorgelegt hatte, sah unter anderem eine andere Staffelung als bisher geplant vor. So sollte etwa ab sieben statt ab acht Gramm Zucker pro 100 Millilitern eine Steuer von 32 Cent anfallen, ab zehn Gramm dagegen schon 38 Cent. Diese letzte Stufe von 38 Cent war ursprünglich nicht vorgesehen gewesen. Gelten sollte die Steuer ab dem 1. Juli des kommenden Jahres und hätte dem Entwurf zufolge einen höheren Betrag eingebracht als die eingesetzte Kommission errechnet hatte. Lars Klingbeil betonte, an der Einführung einer Zuckersteuer festhalten zu wollen. Er sei zuversichtlich, dass die Regierung schnell zu einer Einigung komme, sagte er gegenüber dem ZDF.

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Autor
Nuria Demessier
Veröffentlicht am 04.10.2026
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