ZV begrüßt Entlastungen – und fordert Nachbesserungen

ZV-Präsident Michael Wippler. Foto: Zentralverband Bäckerhandwerk 2020
Die von Bund und Ländern am 2. November getroffenen Entlastungsbeschlüsse sind beim Zentralverband auf ein positives Echo gestoßen. ZV-Präsident Michael Wippler wertete sie auch als Erfolg seiner Bemühungen. „Wir waren im ständigen Austausch mit der Politik, haben zahlreiche Gespräche geführt, Beispiele und Zahlen vorgelegt und immer wieder auf die Situation der Betriebe hingewiesen“, sagte er. Allerdings dürfe es nicht bei diesen Beschlüssen bleiben. „Die von Bund und Ländern beschlossenen Entlastungen gehen grundsätzlich in die richtige Richtung“, erläuterte er. Die Unternehmen hätten jetzt zwar Planungssicherheit, der Abschlag für Dezember sei vom Tisch und weitere Entlastungen würden geprüft. „Die Beschlüsse werden aber nicht reichen. Die Strom- und Gaspreisbremse müssen jetzt so ausgestaltet und konkretisiert werden, dass sie die Betriebe tatsächlich durch diese schwere Zeit bringen.“ Insbesondere müssten noch die Bedürfnisse jener Betriebe berücksichtigt werden, deren Verträge 2022 ausgelaufen seien, und jener, die mit Strom, Öl oder Pellets heizen. Wippler: „Hier muss bis zum Kabinettsbeschluss nachgelegt werden!“ Angesichts des Friedensangebots der Politik, verzichtet der Zentralverband auf die andernfalls geplante große Bäckerdemo in Berlin am 16. November. Weiterhin vorgesehen ist allerdings eine „aufmerksamkeitsstarke Aktion". Vorstellen möchte der Zentralverband die im Rahmen einer Videokonferenz via Microsoft Teams am 10. November um 11:00 Uhr. Zur Videokonferenz kommen Sie über diesen Link.
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Autor
Benno Kirsch
Veröffentlicht am 07.11.2022
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